Windows 8 ohne Datenverlust reparieren: Da es, in Windows 8, keine Reparaturfunktion, außer die Systemwiederherstellung, ohne Datenverlust gibt, möchte ich hier vier weitere Möglichkeiten beschreiben, die mir sehr sinnvoll erscheinen. Wenn Windows noch lauffähig ist, können Sie, mittels Eingabe von sfc /scannow, in der Eingabeaufforderung, mit Abministrator- rechten, die Systemdateien auf Fehler durchsuchen und sogleich reparieren lassen. Der Aufruf erfolgt mittels Windowstaste + X- Taste und der Auswahl Eingabeaufforderung (Administrator).   Nun geben Sie in die Eingabeaufforderung sfc /scannow ein und bestätigen diese mit der Eingabetaste. Wird nun eine Intergationsverletzung festgestellt, wird dieser Fehler sofort behoben. Wollen Sie nur auf Systemfehler durchsuchen lassen, lautet die Eingabe sfc /ferifyonly. Sollte die oben erwähnte Methode nicht den gewünschten Erfolg bringen, lassen Sie einfach das Image auf Beschädigungen überprüfen, wie folgt: Windowstaste + X- Taste drücken und der Auswahl Eingabeaufforderung (Administrator). Nun geben Sie in die Eingabeaufforderung Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth ein und bestätigen dieses mit der Eingabe- taste. Jetzt wird das Image auf Komponentenspeicherbeschädigungen durchsucht. Wird nun eine Beschädigung festgestellt, geben Sie in die Eingabeaufforderung folgendes ein, um festzustellen, ob die Fehler reparabel sind und der nächste Schritt erfolgen kann: Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth Sollte das Image nicht repariert werden können, wiederholen Sie einfach den letzten Schritt. Wenn nun eine Fehlerausgabe stattfindet und das Image reparabel sei, geben Sie mit Eingabebestätigung folgendes ein: Dism /Online /Cleanup-Image / RestoreHealth Nun wird das Image repariert und alles sollte wieder laufen. Jetzt möchte ich Ihnen noch die dritte Methode vorstellen, die ich auch für sehr interessant halte aber sehr umständlich sei: In Windows 8 gibt es eine Möglichkeit, den Istzustand des PC´s in einem eigenen Image abzuspeichern und dieses, in den Win- dows 8 Refresh, einzubinden. Bei der Erstellung dieses Images, der CustomRefresh.wim, werden die Treiber, Programme und Apps, sowie die Einstellungen einbezogen.                Zur Ausführung des Refresh wird mehr das Doppelte an Festplattenspeicher benötigt, wie die Größe der                CustomRefresh.wim ausmacht.  Führt man den Refresh unter Windows aus, wird, bei Nichtausführung, der zusätzlich erforderliche Speicherplatz angegeben. Habe dazu das Office deinstalliert, denn nach dem erfolgten Refresh, war es sowieso wieder vorhanden.                                                                                                            Zu Ihrer Information kann es allerdings vorkommen, das nach dem Refresh, einzelne Programme nicht übernommen wurden, was mittels einer HTML-Datei, mit dem Namen Beim Aktualisieren des Computers entfernte Anwendungen, die auf dem Desktop abgelegt wurde, angezeigt wird, die Sie dann neu installieren müssen. Bei mir war es ein Programm, welches nicht übernommen wurde. Außerdem wurden die Emailkonten und das Adressbuch, sowie die Mails von Windows Live Mail nicht übernommen und die Favo- riten von Firefox, die ich mir, von der Windows.old, die nach dem Refresh auf C:\ angelegt wurde, unter AppData kopiert und in die eigene AppData eingefügt habe, was mir allerdings etwas umständlich vorkam. Dennoch finde ich diese Methode der Wiederherstellung gar nicht so unbrauchbar. Wenn Sie dieses testen möchten, sollten Sie sich vorher, mittels Backupprogramm, ein Partitionsbackup erstellen, das nach Bedarf eingespielt werden kann. Diese Eingabebefehle von RECIM, mit der man das Image erzeugt, sind möglich: Und los geht´s mit der Erstellung: Mittels Windows + X Taste, Ihrer Tastatur, gelangen Sie zum Fenster, mit der Eingabeaufforderung (Administrator), die Sie aus- wählen müssen. Die Benutzerkontensteuerung bestätigen Sie hierbei mit Ja. Zur Erstellung der CustomRefresh.wim, welches automatisch beim Refresh eingebunden wird, muss folgender Befehl in die Ein- gabeaufforderung eingegeben werden: recimg  /createimage d:\Refresh             (Anstatt Refresh kann auch anderer Ordnername gewählt werden)  Das Image kann natürlich auch auf der Partition C: erstellt werden. Aus Platzgründen speicherte ich dieses jedoch auf eine andere Partition. In meinem Fall war dieses D:.                  Das Refresh führen Sie folgendermaßen aus: Mittels drücken von Windows + I- Taste gelangen Sie auf Einstellungen und wählen unten PC-Einstellungen ändern. Dort auf PC ohne Auswirkungen auf die Dateien auffrischen und auf Los geht´s klicken.   Wenn Windows nicht mehr booten sollte, booten Sie mit der Windows DVD, oder erstellten Setup-USB-Stick, mittels F8 (Herstellerspezifische F-Tastenbelegung), wählen dann die Installationsspache, Uhrzeit und Währungsformat, Tastatur od. Ein- gabemethode Deutsch und klicken auf Weiter. Klicken Computerreparaturoptionen und PC auffrischen an. Und zum Abschluss müssen noch die benutzerdefinierte Programmeinstellungen, sowie Emails, Konten und Kontakte Ihres Email- programms und die Favoriten, vom Internetbrowser, von C:\Windows.old importiert werden. Benutzerdefinierte Programmeinstellungen importieren: Zuerst muss, mittels Windows + X-Tasten, der Windows Explorer aufgerufen und Ausgeblendete Elemente angehakt werden, um den versteckten AppData Ordner auch sichtbar zu machen. Meine im Blog eingestellten Programmbeschreibungen wurden von mir getestet. Die Benutzung, der auf diesem Blog befindlichen Anleitungen, geschieht auf eigene Gefahr! Für die, von mir, unverbindlich eingestellten Anleitungen, übernehme ich keinerlei Haftung, für Schäden, die durch diese entstehen sollten.                            © by Franz Huebauer http://www.huebauer.bplaced.net/  Gilt nicht für Privatpersonen. Diese können kopieren, was sie wollen! Zum Abschluss möchte ich noch auf das windowsinterne Backupprogramm hinweisen, dessen Funktion ich hier beschrieb, womit ebenfalls der Istzustand des PC´s gesichert und bei Bedarf auch wieder hergestellt werden kann. Später werde ich noch Partitionsbackupprogramme beschreiben, mit denen inkrementelle (-dabei werden nur nur Veränderungen abgesichert, was Speicherplatz spart) und komprimierte Backups durchgeführt werden können. Das war´s. Danach navigieren wir, im Windows-Explorer, zum C:\Windows.old\AppData -Ordner, um uns dort, die benutzerdefinierten Programmeinstellungen und diversen Benutzerdaten zu kopieren und in die vorhandene AppData, die sich auf C:\Benutzer \Benutzername\AppData befindet, einzufügen. Die vierte Methode kommt vom User Deskmodder Moinmoin, der eine, meiner Meinung nach, einsteinreife Anleitung, über das Implace Upgrade von Windows 8 schrieb, die ich hiermit verlinken möchte. Sie ist einfach, ja was soll ich sagen, SPITZE und sehr brauchbar!!! Also unbedingt hier lesen.                    Falls Sie Ihr erstelltes Image nicht mehr einbinden möchten, muss folgender Befehl gewählt werden:    Mit dem Befehl recimg  /deregister d:\Refresh wird die eigene eingebundene CustomRefresh.wim wieder entfernt und das Win-    dowseigene Refresh-Image wieder verwendet.    Mit dem Befehl recimg  /setcurrent d:\Dateiname, kann dann ein anderes Image eingebunden werden, das bei der Ausführung    von Windows-Refresh, automatisch eingebunden und ausgeführt wird.